Sprachgeschichte:qatal-at, Wz. →נהם (mas. נַהֲמַת [cs.]; vok.p -nhamt [cs.]; vok.b -næhmæt), Verbalnomen "Brüllen" (z.B. v. Löwen/Stier), "Tosen" (z.B. v. Meer), "(lautes) Stöhnen": vereinz. bhe. (Jes 5,30; Ps 38,9); vereinz. mhe.2p (Midraschim); piyyut.Formen:sg.cs. + כ: כנהמ[ת 4Q162 3,2+ sf. 1.comm.sg. + ו: ונהמתי 1QHa 18,35 (Suk. 10,33)Semantik:Alles zeigenA) Stöhnen: i.K. von großer Angst 1QHa 18,35–36 (Suk. 10,33–34) ויתהולל לבי בחלחלה ומותני ברעדה ונהמתי עד תהום תבוא ובחדרי שאול תחפש יחד "und es raste mein (scil. des Beters) Herz in Beben und meine Hüften in Schlottern und mein Stöhnen drang bis zur Urflut und in den Kammern der Scheol findet es sich insgesamt (nif.; od. qal/pi. "sucht es insgesamt")"B) Tosen: i. Zit. Jes 5,30 i. P. 4Q162 3,2 כנהמ[ת ים "wie das Tosen des Meeres" (i.u.K.)