Sprachgeschichte:MRḌ urspr. wahrsch. "schmerzen" (Klein 1987, 386) › "krank sein" u. i.S.v. "beschwerlich sein" (vgl. akk. marāṣu): qal vereinz. piyyut. (u. dichterisch in einem mahe. Brief); nif. vereinz. bhe. (1 Kön 2,8; Mi 2,10; Hi 6,25), vereinz. mhe.1, piyyut.; hif. vereinz. bhe. (Hi 16,3), piyyut. Formen:nif. ptz. m.sg.abs.: נמרץ 1QHa 11,9 (Suk. 3,8) Semantik:A) nif. schmerzhaft sein, mit →חבל VI "schmerzhafte (Geburts-)Wehen" (i.A.v. Mi 2,10 וְחֶבֶל נִמְרָץ "und schmerzhaftes Verderben", →חבל V), i. Metaphern d. Hod. für die Drangsal des Beters in 1QHa 11 (Suk. 3): ]ואהיה בצוקה כמו אשת לדה מבכי!רה כיא נהפכו צירים וחבל נמרץ על משבריה "und ich war in Bedrängnis wie eine Frau, die gebiert, eine Erstgebärende, wenn sich Wehen wälzen und schmerzhafte Wehen zusammen mit ihren Krampfwehen" Z. 8–9 (7–8) u. Z. 13 (12) והרית אפעה לחבל נמרץ "aber die, die schwanger geht mit Nichts, wird schmerzhafte Wehen haben"