גרון Kehle, Hals, Rachen

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    Ingo Kottsieper und Annette Steudel

    Herausgeber


    Reinhard Kratz, Annette Steudel und Ingo Kottsieper

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    ©2022 DFG-Projekt 465277421 Qumran-Digital: Text und Lexikon CC-BY-SA 4.0

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    Kottsieper, Ingo / Steudel, Annette, גרון (Version 1.0.1; 2024; https://lexicon.qumran-digital.org/articles/5606/2024-07-30/de_DE/index.html) erstellt im Rahmen des Projekts Qumran-Digital: Text und Lexikon unter Leitung von Reinhard Kratz, Annette Steudel und Ingo Kottsieper.

    Sprachgeschichte:

    /gar/ (vgl. →גרגרת) + -/ān/ (vgl. Brockelmann 1927, 13–14; mas. גָּרֹון), "Kehle", "Hals", "Rachen" (bes. a. i.Bz.a. das Organ des Schluckens od. Schlingens mit d. Konnotation d. Gefräßigkeit): he.

    Formen:

    sg.abs.

    : ⊢גרון⊣ Sir 34,12 (Ms.B 4r,2)

    cs. + sf. 2.m.sg.

    : גרנך Sir 34,12 (Ms.B 4r,2)

    Semantik:


    1. : als Organ der Gefräßigkeit i.K. einer Tischregel mit →פתח‎ I + →על‎ I Sir 34,12 (Ms.B 4r,2) בני אם על שלחן ⊢איש⊣ גדול ישבתה אל תפתח עליו גרנך "mein Sohn, wenn du dich an den Tisch eines Vornehmen gesetzt hast, reiß nicht deinen Schlund über ihm (scil. den Tisch) auf" (a.Rd. ⊢גרון⊣)