Sprachgeschichte:maqtul (pl.tant.), Wz. *ʿRM "bloß sein" (das vb. wahrsch. nur sek. [piyyut.], mögl. ‹ →ערום I/עֵ(י)רֹם ‹ →ערה/*ʿWR; mas. מַעֲרֻמִּים), "Blöße" u. i. Sir i.S.v. dem, was verdeckt wird, › "Geheimnis" (od. →מערם II; für die Doppedeutigkeit von →ערום I u. →ערום II s. schon Gen 3,1–10): vereinz. bhe. (2 Chron 28,15); vereinz. piyyut. (?); selten mahe. Formen:pl.cs. + sf. 3.f.sg. + ב + ו: ו]במערמיה 11Q5 21,17 (SirQ 51,20; L. ב unsich.; od. zu →מערם II)+ sf. 3.m.pl.: מערומיהם Sir 42,18 (Ms.B 12r,11; od. zu →מערם II); + ב + ו: ובמערמיהם Sir 42,18 (Ms.Mas 5,6; L.u.; od. zu →מערם II) Semantik:A) Geheimnis, mit →בין I hitpo., alle Belege in unsicherer Zuordnung (od. zu →מערם II): 11Q5 21,17 (SirQ 51,20) ו]במערמיה אתבונן "und in ihre (scil. der Weisheit) Geheimnisse gewann ich Einsicht" (L. ב unsich.); Sir 42,18 (Ms.Mas 5,6) תהום ולב חקר ובמערמיהם יתבונן "die Urflut und das Herz hat er (scil. Gott) erforscht und auf ihre Geheimnisse richtet er seine Aufmerksamkeit" (L.u.), par. Ms.B 12r,11 dgg. l. תהום ולב חקר ובכל מערומיהם יתבונן "die Urflut und das Herz ergründet er und auf all ihre Geheimnisse richtet er seine Aufmerksamkeit"