Sprachgeschichte:qutl, Wz. →נעם (mas. נֹעַם; vok.p nôʿ[å/a]m; vok.b nôʿæm), "Lieblichkeit", "Schönheit": selten bhe.; vereinz. mhe.2p (Midraschim); piyyut.; selten Hekh. Formen:sg.cs.: נועם Sir 35,6 (Ms.B 5r,8)Semantik:A) Lieblichkeit, Schönheit: von neuem Wein (→תירוש) i.S.v. "Wohlgeschmack", i. Bild Sir 35,6 (Ms.B 5r,8) מלואות פז וחותם ברקת קול מזמור על נועם תירוש "Einfassungen aus Feingold und ein smaragdenes Siegel, so ist der Klang eines Liedes zum Wohlgeschmack neuen Weins" (ähnl. Ms.F 1r,20)